Abendkreise
Im Kreis zusammenzukommen, war schon in alten Kulturen ein sehr heilsames Erlebnis. Die alten Völker nutzten die Kreisform für alle wichtigen Belange des täglichen Lebens. Menschen, die im Kreis, tanzen, sitzen, stehen oder gehen, spüren meist unbewusst dessen besondere Kraft, die uns darin unterstützt, unsere Anliegen fair, gleichberechtigt, leicht und „wie von selbst“ zu erledigen.
Im Erdengarten haben wir dazu verschiedene Angebote:
– AtemMeditation – 1x monatlich ab 19.30 Uhr
Zen Kreis

ZEN-BUDDHISMUS
„Zen ist eine buddhistische Meditationspraxis, die aus frühbuddhistischer Tradition und chinesischen Taoismus entstanden ist und dazu dient, seinen natürlichen Geist mit dem Jetzt zu verbinden. So entsteht aus sich selbst heraus tiefe Gelassenheit, Mitgefühl und große Freude.“
– Zen Kokoro Shin Sensei
Der Name Zen stammt von dem Sanskritwort „Dhyana“ ab, das einen „Zustand meditativer Versenkung“ beschreibt.
Zen entstand im 6. Jahrhundert in China und verbreitete sich später nach Korea und Japan, wo er sich ab dem 12. Jahrhundert entscheidend
weiterentwickelte.
Der Buddhismus wurzelt in der Lehre Siddharta Gautamas – Buddha Shakyamuni -, der in der Zeit zwischen 560 und 480 v. Chr. in Nordindien lebte. Siddhartha Gautama fand einen Weg, das menschliche Leiden zu beenden. Aus eigener Kraft ist er den Weg der Meditation bis zum Erleuchtung gegangen und hat mit seiner Lehre vom Leiden, den Ursachen des Leidens und der Auflösung des Leidens, eine Richtung aufgezeigt, die es jedem Menschen möglich macht, sich bereits in diesem Leben vom Leiden zu befreien.
Typisches Merkmal des Zen-Buddhismus ist die starke Alltagsorientierung durch die Praxis von Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit im täglichen Leben.
Der Zen-Weg zeigt uns das bewusste Handeln im Hier und Jetzt und ermöglicht uns das Erfahren der Wirklichkeit, in der man ganz im Augenblick lebt.


ZAZEN
Zazen bedeutet Sitzen in Kraft und Stille (ZEN = Meditation / ZA = Sitzen).
Die Praxis der Zen-Meditation strebt die Entwicklung von Achtsamkeit und Selbsterkenntnis an, zum Wohl aller Wesen.
Zazen zu praktizieren bedeutet lediglich, achtsam in der Stille zu sitzen, in einem Zustand der Selbstlosigkeit und Bewusstheit.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit nach innen, achten auf unsere Körperhaltung und folgen unserer Atmung. Wir üben uns im Präsent-Sein, frei von Erwartungen, Ziele und Urteilen.
Achtsamkeit und Stille im Zazen führen nach und nach zur Beruhigung des Geistes. Durch die Übung entsteht ein Raum zur Selbstbegegnung. Wenn der Geist ganz ruhig ist und wir im Zustand reiner Präsenz verweilen, jenseits des denkenden und beurteilenden Verstandes, kann Erkenntnis geschehen.
ZENDO ORDNUNG (Auszug)
- Die Zendo (Meditationsraum) ist der Ort höchster Achtsamkeit, ein Ort des Zazen und der Selbstfindung.
- Wir üben schweigend Zazen, Sarei (Tee-Zeremonie) und Kinhin (Gehmeditation).
- Während des Aufenthaltes in der Zendo sollen alle egoistischen Willensäußerungen aufgegeben werden, so dass alle ihre wahre Natur, ihre Buddha-Natur erfahren können.
- Jeder Teilnehmer übt nur für sich, eine Haftung des Leiters der Zendo, sowie der Mitglieder der ZEN-Gruppe ist für alle Fälle ausgeschlossen.
- Der Körper soll der Zendo entsprechend in Würde gekleidet sein. Bequeme Kleidung, ungemustert und in dunkler Farbe, ist vorteilhaft.
- Falls ein Teilnehmer später kommt oder früher gehen muss, so ist dies möglichst dem Jikijitsu (Leiter der Zendo) vorher mitzuteilen.
- Beim Eintreten in die Zendo wird Gassho geübt. Man verneigt sich in Richtung Buddhaschrein und geht, die Hände in Shasshu, zu seinem Platz.
- Man geht in der Zendo immer an den Matten entlang, nicht über die Raummitte.
- Bevor man sich auf sein Kissen setzt, verneigt man sich vor seinem Sitzplatz, dann dreht man den Rücken zum Kissen und verneigt sich zum Raum hin.
- Die Sutren (Rezitation en) sind mit lauter Stimme und in Harmonie mit den Anderen zu rezitieren.
- Die Zendo soll während Zazen / Sarei oder Rezitation nur in Notfällen verlassen werden.
- Alle bemühen sich um Höflichkeit, Rücksichtnahme und Harmonie. Jeder kontrolliert sich selbst und nicht seinen Nebenmann. Jeder bemüht sich mit allen Kräften, diesen Regeln in Achtsamkeit zu genügen.
Mögen alle Wesen glücklich sein und Frieden finden.

FreitagsKreis
„Heal the world – Make it a better place – For you and for me – And the entire human race –
There are people dying – If you care enough for the living – Make it a better place –
For you and for me“
– Michael Jackson
Besser kann man das Anliegen des FreitagsKreis nicht beschreiben!
Denn, wir sind nicht Macht-los, jeder Mensch, der etwas erkennt und versteht kann das hinaustragen in seine Familie in seine „Kreise“, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und so werden wir Viele, die erkennen und verstehen und das macht sehr wohl einen Unterschied!
Wir treffen uns, um miteinander zu sprechen – über das was in der Welt geschieht, wobei Bayern, unsere Heimat, unser Fokus ist
- informieren – was ist neu und wichtig zu wissen?
- Manchmal nutzen wir das Therapeutische Gehen, um eine Situation besser zu verstehen, anders handeln zu können und dadurch zu lösen
- Individuelle Anliegen können „mitgebracht werden…“
- Manchmal laden wir einen besonderen Gast ein
- Das alles lässt uns selbst immer wieder ein „Stückchen“ heiler werden und durch unser „heil-werden“ heilen wir ein Stückchen der Welt um uns herum!
Jeder der offenen Herzens am RubinKreis teilnehmen möchte, ist willkommen! Unabhängig von Alter, Stand; Nationalität, Beruf, Kenntnissen…
Mann / Frau „muss“ nicht jedes Mal dabei sein, sondern komm dann, wenn es Dir möglich ist.

